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Von der Freude und vom Leid

Eure Freude ist euer Leid ohne Maske.

Und derselbe Brunnen, aus dem euer Lachen aufsteigt, war oft von euren Tränen erfüllt.

Und wie könnte es anders sein?

Je tiefer sich das Leid in euer SEIN eingräbt, desto mehr Freude könnt ihr fassen.

Ist nicht der Becher, der euren Werin enthält, dasselbe Gefäß, das im Ofen des Töpfers gebrannt wurde?

Und ist nicht die Laute, die euren Geist besänftigt, dasselbe Holz, das mit Messern ausgehöhlt wurde?

Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen, und ihr werdet finden, dass nur das, was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt.

Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen, und ihr werdet sehen, dass die Wahrheit um das weint, was euch Vergnügen bereitet hat.

Einige von euch sagen: "Freude ist größer als Leid", und andere sagen: "Nein, Leid ist größer".

Aber ich sage euch, sie sind untrennbar. Sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am Tisch sitzt, denkt daran, dass der andere auf eurem Bett schläft.

Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude.

Nur wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht.

Wenn der Schatzhalter euch hochhebt um sein Gold und sein Silber zu wiegen, muss entweder eure Freude oder euer Leid steigen oder fallen.

(aus Der Prophet)

20.12.08 14:23


Freiheit

Was ist Freiheit? Ist Freiheit das Gegenteil von gefangen sein?

Und was bedeutet Freiheit? Bedeutet Freiheit vielleicht einfach nur tun und lassen können was man will?

Die meisten Menschen glauben, weil sie nicht hinter Gittern sitzen, wären sie frei. Das könnte ein Trugschluß sein.

Die meisten Menschen sind doch heute gefangen, und meistens sogar in sich selbst. Sind wir denn alle so, wie wir gerne sein wollen? Oder sind wir nicht doch so, wie es die Eltern, der Ehemann, die Ehefrau, der Chef und alle anderen um uns herum von uns erwarten?

Machst du was dir Freude macht? Und zwar zu dem Zeitpunkt, den du für richtig empfindest?

NEIN, wir tun es meistens eben nicht. Und warum nicht? Weil wir Angst haben. Angst vor den Eltern, vor dem Partner, vor dem Chef oder vor wem auch immer. Angst vor der Auseinandersetzung, Angst vor dem Nichtverstandenwerden, Angst vor dem Nichtgeliebtwerden, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor.......?

Allein schon das was wir sagen, also schon alleine die Worte, die aus unserem Mund sprudeln, entsprechen nicht denen, die wir wirklich sagen wollten. Ich habe mal einen Buchtitel gelesen, der hieß "Sei nicht nett, sei echt".

Also muss ich ECHT werden! Denn nur wenn ich so bin, wie ich bin, wenn ich echt bin, dann kann ich mich wohlfühlen. Nur, wenn ich so sein darf, wie ich bin, wenn ich sagen darf, was ich fühle und denke, dann bin ich frei. Nur wenn ich tun kann, was ich will, was mir FREUDE macht, nur dann bin ich frei.

Wenn das Gegenteil von Freiheit, gefangen sein bedeutet, könnte man dann auch behaupten, dass das Gegenteil von Freiheit die Instutition Ehe ist?

Ein Frage, die zum Nachdenken anregt. Eine Frage, die Diskussionen hervorruft.

Aber mal ganz ehrlich, wieviele Menschen leben in einer Ehe zusammen und können von sich behaupten sie seien frei? Und mit "frei" meine ich nicht frei, um mit einem anderen Partner Körperflüssigkeiten auszutauschen. Diese Freiheit gestehen sich ja Eheleute so und so zu. Natürlich nur jeder für sich selbst. Seinem Partner wird das selbstverständlich nicht gestattet!

Für heute mache ich Schluß.

18.7.08 16:17





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